Zur ÜbersichtRückblick

Künstliche Intelligenz trifft Schmiedehandwerk

Beim Schmiedetreffen an der HTL Steyr durfte ich zeigen, wie KI Handwerksbetrieben im Alltag konkret Zeit spart. Ein Rückblick auf einen besonderen Tag.

HTL Steyr
Jonas Fleischanderl beim Vortrag am Schmiedetreffen HTL Steyr

Ein fertiges Angebot in unter zwei Minuten. Ein geplantes Schmiedetor als fotorealistisches Bild, noch bevor der erste Funke fällt. Genau das durfte ich beim diesjährigen Schmiedetreffen an der HTL Steyr vor rund 50 Teilnehmern zeigen — darunter zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Metallhandwerk.

Die Einladung kam von Rudolf Öhlinger, Bundessprecher der Schmiede. Für mich war es eine besondere Gelegenheit: Handwerksbetriebe stehen vor echten Herausforderungen — Fachkräftemangel, wachsender Bürokram, wenig Zeit fürs eigentliche Handwerk. Und viele fragen sich zu Recht: Was kann Künstliche Intelligenz für meinen Betrieb wirklich leisten?

Von der Idee zum Bild — in Minuten

In mehreren Live-Demonstrationen habe ich gezeigt, wie sich alltägliche Büroarbeit spürbar verkürzen lässt. Aus wenigen Katalog-Angaben entstand ein sauberes Angebot mit Positionen, Preisen und Begleittext. Ein geplantes Werkstück wurde fotorealistisch dargestellt — hilfreich, um dem Kunden schon vor der Fertigung zu zeigen, wie das Ergebnis aussehen wird. Auch ein Lehrlings-Video und eine professionelle Kundenantwort waren in wenigen Augenblicken fertig.

Besonders viel Interesse gab es beim Thema Visualisierung — vom freien Entwurf bis zur technischen Darstellung. Genau hier sehe ich großes Potenzial für das Schmiedehandwerk.

„Mein Ziel ist es, Betrieben Zeit zurückzugeben — für das, was sie eigentlich am besten können."

Ohne Fachchinesisch

Mir ist wichtig, dass KI nicht kompliziert wirkt. Deshalb kommt mein Ansatz bewusst ohne technische Fachbegriffe aus. Die Grundregel, die ich den Betrieben mitgegeben habe, ist einfach: je klarer der Auftrag an die KI, desto besser das Ergebnis. Das funktioniert bei allen gängigen KI-Werkzeugen gleich — und lässt sich in jedem Betrieb sofort anwenden.

Jonas Fleischanderl präsentiert KI-Werkzeuge am Schmiedetreffen
Praxisnah und verständlich: KI-Werkzeuge für den Betriebsalltag.

Wie es ankam

Das Feedback hat mich sehr gefreut: Viele Betriebe haben im Anschluss das persönliche Gespräch gesucht, es gab konkretes Interesse an Workshops und weiterführender Zusammenarbeit. Für mich war das die schönste Bestätigung — dass das Thema in der Praxis ankommt und die Betriebe offen dafür sind.

Auch über das Schmiedehandwerk hinaus möchte ich mein Wissen weitergeben. Gemeinsam mit regionalen Bildungseinrichtungen plane ich künftig Gruppenkurse für den sicheren Umgang mit KI im Alltag.

Neugierig geworden?

Wenn Sie sehen möchten, wie KI in Ihrem Betrieb konkret Zeit sparen kann, schreiben Sie mir gern — ich freue mich auf ein Gespräch.

Jonas Fleischanderl · Aivora Academy · Weniger Büro. Mehr Zeit.